Baer-Orgel

Abt Benedikt (1501-1536) ließ eine neue kostbare Orgel in der Kirche errichten. Als Baujahr der Orgel wird 1533 genannt. Diese Orgel erklang auch noch nach der Auflösung des Klosters (1553). Am 11. November 1618 ließ der Markgraf Christian Wilhelm, der als Administrator des Erzstiftes Magdeburg dem Zinna unterstellt war, die Orgel nach Halle bringen und in der dortigen Schlosskirche aufstellen. Bei einem verheerenden Brand 1637 wurde sie vernichtet.

Die heutige Orgel wurde durch den Orgelbaumeister Gottfried Wilhelm Baer aus Niemegk gebaut. Diese Orgel konnte 1851 geweiht werden.

Bis 1995 schränkte ein starker Holzwurm- und Pilzbefall die Spielbarkeit der Orgel stark ein und so wurde eine umfassende Restaurierung beschlossen. Es gelang, die Baer-Orgel, einen nur selten erhaltenen Typ einer frühromanischen Orgel, wiederherzustellen und zu erhalten. Das neogotische Gehäuse mit dem aufragendem Prospekt ist nach der umfassenden Restaurierung durch die Orgelbaufirma Voigt (Bad Liebenwerda), wieder mit guten Zinnpfeifen bestückt.

Die Orgel erklingt nicht nur zu den Gottesdiensten, Trauungen oder Taufen, sondern besonders in den Sommermonaten zu den Sommerkonzerten.